Jubiläumsausstellung

Als die Demokratie zurückkam 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda

Am 1. Dezember 1946 setzen die Bürger von Hessen in einer Volksabstimmung nach zwölf Jahren NS-Diktatur die erste demokratische Verfassung in Deutschland in Kraft. Die Verfassungskommission wird zum Versuchslabor für die neu entstehende Demokratie in Deutschland und ist beispielgebend für die Entwicklung des Grundgesetzes, an dem fast alle hessischen Akteure drei Jahre später mitarbeiten.

Stimmzettel für die Volksabstimmung zur Annahme der Hessischen Verfassung am 1. Dezember 1946 (c) Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Die Ausstellung, die ab Mai 2021 im Vonderau Museum zu sehen sein wird, zeigt die ersten Schritte zurück zur Demokratie nach Zweiten Weltkrieg in Hessen und Fulda. Sie begibt sich anhand unterschiedlicher Themenschwerpunkte aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft auf eine lokalgeschichtliche Spurensuche der Demokratiegeschichte in Fulda von 1945 bis heute und ordnet die Ereignisse in den überregionalen Kontext ein. Dabei soll besonders die Rolle der Amerikaner für einen demokratischen Neubeginn betrachtet werden. 

Wie hat sich die Demokratie nach dem Zweiten Weltkrieg in Fulda und Hessen entwickelt? Wie blicken die Bürgerinnen und Bürger auf die Demokratie heute? Was verbinden die Menschen in der Region Fulda und in Hessen heute mit der Verfassung? Dies sind nur einige Fragen, die gestellt werden sollen.

Förderer

Das Zeitzeugenprojekt wird im Rahmen der Sonderausstellung „Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda“ von der Hessischen Staatskanzlei, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung unterstützt.

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